Zink ist ein zentraler Werkstoff in zahlreichen Industrien, vom Korrosionsschutz über Legierungen bis hin zu Batterie- und Pharmaanwendungen. In vielen Prozessen wird es als Pulver oder Granulat verarbeitet. Genau diese Form stellt hohe Anforderungen an die Füllstandmesstechnik: Das Material ist stark abrasiv, erzeugt intensive Staubentwicklung und kann in feiner Form explosionsfähige Atmosphären bilden. Gefragt sind daher langlebige Sensorlösungen mit hoher Messstabilität, minimalem Wartungsaufwand und zuverlässigem Ex-Schutz für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.
Verschleißprobleme im Dauerbetrieb
Ein Zinkverarbeitungsbetrieb kämpfte regelmäßig mit Ausfällen seiner bisherigen Füllstandmelder. Das feine Pulver verursachte erheblichen mechanischen Verschleiß an Dichtungen und beweglichen Teilen. Die Folge waren ungeplante Stillstände, steigende Serviceeinsätze und wachsende Betriebskosten. Gesucht war eine robuste, wartungsarme Lösung für den 24/7-Betrieb, die sowohl den abrasiven Bedingungen als auch den Anforderungen an den Ex-Schutz gerecht wird.
Robuste Sensorik mit Ex-Schutz
Nach Analyse der Anwendung entschied sich der Betreiber für zwei Grenzstandsensoren von UWT: den Vibrationsgrenzschalter „Vibranivo VN 4020“ und den Drehflügel-Grenzstandmelder „Rotonivo RN 6001“. Beide Geräte wurden als Vollmelder vertikal auf der Silooberseite montiert. Diese Position schützt vor direkter Materialbelastung und erleichtert die Integration in bestehende Prozessanschlüsse.
Der „Vibranivo VN 4020“ verfügt über einen kurzen Edelstahl-Sondenausleger und eine kompakte, mechanisch widerstandsfähige Bauweise. Das vibrationsbasierte Messprinzip arbeitet verschleißarm und eignet sich besonders für feine, abrasive Schüttgüter wie Zinkpulver. Der „Rotonivo RN 6001“ arbeitet nach dem bewährten Drehflügelprinzip und ist für nahezu alle Schüttgüter geeignet. Druckfeste Varianten, optionaler Ex-Schutz sowie eine SIL2-Zertifizierung ermöglichen den Einsatz in sicherheitskritischen und explosionsgefährdeten Bereichen. Damit erfüllt der Sensor zentrale Anforderungen an Prozess- und Anlagensicherheit.
Ex-Schutz sorgt für normgerechte Absicherung in explosionsgefährdeten Zonen
Nach der Umrüstung verbesserte sich die Anlagenverfügbarkeit deutlich. Die Sensoren arbeiten stabil, auch bei hoher Staubbelastung. Ausfälle durch Abrasion treten nicht mehr auf. Die robuste Ausführung mit widerstandsfähigen Edelstahlkomponenten sorgt für langfristige Betriebssicherheit. Gleichzeitig sorgt der integrierte Ex-Schutz die normgerechte Absicherung in explosionsgefährdeten Zonen. Auch der Wartungsaufwand sank spürbar: Keine sensorbedingten Stillstände, weniger Serviceeinsätze und reduzierte Gesamtkosten. Die präzise Grenzstanderfassung verhindert Überfüllungen und stabilisiert den Materialfluss. Das Fazit des Anwenders: „Seit der Installation der UWT-Sensoren läuft die Anlage störungsfrei. Der Wartungsaufwand ist erheblich gesunken, eine spürbare Entlastung für unseren Betrieb.“
Mehr Sicherheit und geringere Kosten
Das Praxisbeispiel zeigt, wie robuste Füllstandmesstechnik mit integriertem Ex-Schutz selbst unter abrasiven und staubintensiven Bedingungen für stabile Prozesse sorgt. Die Kombination aus Vibrations- und Drehflügeltechnologie erhöht die Prozesssicherheit nachhaltig und senkt gleichzeitig die Betriebskosten.