Vom 04. bis 07. Mai 2026 rückt die Ifat 2026 in München Umwelttechnologien als strategischen Hebel für Klimaschutz, Ressourceneffizienz und stabile Infrastrukturen in den Mittelpunkt. Zur Eröffnung der Weltleitmesse werden unter anderem Bundesumweltminister Carsten Schneider, EU-Kommissarin Jessika Roswall sowie Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber erwartet. Gemeinsam mit der Messe München geben sie am 04. Mai um 10 Uhr auf der Blue Stage den offiziellen Startschuss. Mit diesem hochrangigen Auftakt unterstreicht die Ifat 2026 ihre Rolle als internationale Leitplattform, auf der politische Zielsetzungen und technologische Lösungen zusammengeführt werden.
„Abhängigkeiten reduzieren, Resilienz erhöhen, die Versorgungssicherheit stärken und den Klima- und Ressourcenschutz sicherstellen, gerade in geopolitisch volatilen Zeiten wird dies immer wichtiger“, betont Stefan Rummel, Geschäftsführer der Messe München. „Umwelttechnologien und die Ifat als globale Plattform bieten genau dafür Lösungen. Es ist daher besonders wichtig, dass die Branche von der Politik national wie international diese Aufmerksamkeit und Priorität erhält.“
Ifat 2026: Umwelttechnologien als stabiler Zukunftsmarkt
Eine langfristige Auswertung von Ausstellerbefragungen der vergangenen 13 Jahre zeigt: Die Umwelttechnikbranche behauptet sich auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als widerstandsfähiger Zukunftsmarkt. Trotz konjunktureller Schwankungen und globaler Krisen, einschließlich der Pandemie, blieb die grundsätzliche Zukunftserwartung der Unternehmen bemerkenswert stabil.
Zwar wird die aktuelle wirtschaftliche Lage seit einigen Jahren zurückhaltender bewertet, doch die mittel- und langfristigen Perspektiven gelten weiterhin als positiv. Investitionen in Infrastruktur, Ressourcensicherung und Kreislaufwirtschaft werden aus Sicht der Branche nicht nur fortgeführt, sondern vielfach ausgeweitet.
Resiliente Branche trotz globaler Herausforderungen
Die Analyse verdeutlicht die hohe Anpassungsfähigkeit der Unternehmen im Bereich Umwelttechnologien. Externe Schocks führten nicht zu einem strukturellen Einbruch der Zukunftserwartungen. Vielmehr zeigt sich eine Branche, die auf langfristige Transformationsprozesse setzt und ihre Geschäftsmodelle zunehmend auf Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz ausrichtet. Für die Ifat 2026 ergibt sich daraus eine klare inhaltliche Ausrichtung: Der Wandel von linearen Produktions- und Verbrauchsmodellen hin zu geschlossenen Stoffkreisläufen steht im Zentrum.
Exhibition Director Philipp Eisenmann betont: „Die Unternehmen erkennen sehr klar, dass Kreislaufführung, Ressourcenschutz und effiziente Infrastrukturen nicht nur ökologische Notwendigkeiten sind, sondern vielmehr wirtschafts- und sicherheitspolitische Imperative. Das zeigt sich auch in der außerordentlichen Resilienz und Stabilität der Zukunftserwartungen über mehr als ein Jahrzehnt hinweg.“
Ifat 2026 stellt Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt
Unter dem Leitthema „Circularity is a must“ setzt die Ifat 2026 ein deutliches Zeichen für die strategische Bedeutung zirkulärer Wertschöpfung. Ziel ist es, Rohstoffe länger im Wirtschaftskreislauf zu halten, Abhängigkeiten von Primärressourcen zu verringern und gleichzeitig neue wirtschaftliche Chancen zu erschließen. Zirkuläre Geschäftsmodelle gelten dabei nicht nur als Beitrag zum Umweltschutz, sondern zunehmend als Wettbewerbsfaktor für Industrie und Infrastruktur. Die Ifat 2026 zeigt praxisnahe Lösungen, mit denen Unternehmen ökologische Verantwortung und ökonomische Stabilität verbinden können, von neuen Recyclingtechnologien bis hin zu intelligenten Infrastruktursystemen. Damit positioniert sich die Ifat 2026 erneut als internationaler Treffpunkt für Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Technologie, die nachhaltige und resiliente Zukunftsmärkte aktiv gestalten wollen.