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Neue Lösungen für Industrial Security
Gea steigert Auftragseingang und Profitabilität im ersten Quartal 2026
Dienstag, 12. Mai 2026
| Redaktion
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Gea Zentrale in Düsseldorf
Gea Zentrale in Düsseldorf, Bild: Gea

Gea ist mit einem deutlichen Wachstum bei Auftragseingang, Umsatz und Profitabilität in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Der international tätige Maschinen- und Anlagenbauer profitierte insbesondere von einer stabilen Nachfrage nach energieeffizienten Technologien sowie einem starken Neumaschinengeschäft. Trotz geopolitischer Unsicherheiten bestätigte das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr und sieht sich strategisch gut positioniert.

Im ersten Quartal 2026 erhöhte sich der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,8 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei 6,4 Prozent. Treiber waren vor allem Aufträge aus dem Basisgeschäft bis eine Million Euro sowie Projekte im Bereich zwischen einer und fünf Millionen Euro. Zusätzlich gewann Gea drei Großaufträge in der Division Nutrition Plant Engineering mit einem Gesamtvolumen von 73,2 Millionen Euro. „Das erste Quartal war ein starker Jahresauftakt für GEA. Wir haben wie geplant alle wesentlichen Kennzahlen erneut verbessert. Speziell beim Neumaschinengeschäft haben wir zugelegt. Gleichzeitig konnten wir unsere Profitabilität erneut steigern. Im aktuellen Umfeld zeigt sich erneut: Mit unserer klaren Fokussierung auf energieeffiziente Technologien für die verarbeitende Industrie haben wir den richtigen strategischen Schwerpunkt gelegt“, betont Stefan Klebert, CEO von Gea.

Gea steigert Umsatz organisch um mehr als fünf Prozent

Der Umsatz stieg im ersten Quartal 2026 um 1,2 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro. Organisch lag das Wachstum bei 5,3 Prozent und damit deutlich über dem Vorjahreswert. Wesentlichen Anteil daran hatte das Neumaschinengeschäft. Das Servicegeschäft blieb mit einem Umsatzanteil von 41,2 Prozent weiterhin auf hohem Niveau. Regional kamen wichtige Wachstumsimpulse aus Westeuropa, dem Nahen Osten und Afrika sowie aus Nord- und Mitteleuropa und dem Raum Asien-Pazifik.

Profitabilität verbessert sich weiter

Das Ebitda vor Restrukturierungsaufwand erhöhte sich um 3,9 Prozent auf 205,9 Millionen Euro. Maßgeblich dafür war ein höheres Bruttoergebnis. Höhere Vertriebskosten konnten teilweise durch niedrigere Verwaltungskosten kompensiert werden. Mit Ausnahme der Division Nutrition Plant Engineering trugen alle Geschäftsbereiche zur verbesserten Profitabilität bei. Das Konzernergebnis legte um 5,7 Prozent auf 99,7 Millionen Euro zu.

Portfolio um Lösungen für Industrial Security erweitert

Im April hat der Hersteller sein Portfolio um das Angebot „Gea SecurityPartner“ erweitert. Das modulare Konzept soll Kunden beim Schutz vernetzter Produktionsumgebungen vor Cyber-Risiken unterstützen und gleichzeitig regulatorische Anforderungen wie die EU-NIS-2-Richtlinie oder das EU-Cyber-Resilience-Gesetz CRA adressieren. Das Unternehmen greift dabei auf eigene Erfahrungen aus der internen Informationssicherheit zurück und positioniert sich zusätzlich im wachsenden Markt für Industrial Security.

Ausblick: Gea bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2026

Die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und der Iran-Krieg hatten laut Gea bislang keinen spürbaren Einfluss auf die Geschäftsentwicklung. Der Anteil der Region am gesamten Auftragseingang liegt bei rund drei Prozent. Produktionsstätten betreibt das Unternehmen dort nicht. Auch indirekte Auswirkungen auf Energie-, Rohstoff- oder Logistikkosten seien bislang begrenzt geblieben. Das Unternehmen beobachte die Situation jedoch weiterhin genau. Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet Gea weiterhin mit einem organischen Umsatzwachstum zwischen fünf und sieben Prozent. 

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