Vorläufige Geschäftszahlen
Gea steigert Umsatz und Auftragseingang 2025 deutlich
Dienstag, 27. Januar 2026
| Redaktion
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Gea CEO Stefan Klebert
CEO Stefan Klebert, Bild: Gea

Die Gea Group setzt ihre positive Geschäftsentwicklung fort und übertrifft bei mehreren zentralen Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 die Erwartungen. Das Unternehmen meldet kräftige Zuwächse bei Auftragseingang. Für 2026 stellt Gea eine beschleunigte Wachstumsperspektive in Aussicht. 

Auftragseingang legt mehr als neun Prozent zu

Im Gesamtjahr 2025 erreicht der Maschinen- und Anlagenbauer einen vorläufigen Auftragseingang von 5,9 Milliarden Euro. Das entspricht einem organischen Zuwachs von 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr, als noch 4,6 Prozent ausgewiesen wurden. Auch im vierten Quartal blieb der Auftragseingang mit rund 1,83 Milliarden Euro über dem Durchschnitt der Markterwartung, die bei 1,71 Milliarden Euro lag.

Gea-Umsatzentwicklung am oberen Ende der Prognose

Die vorläufigen Zahlen zeigen für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 5,5 Milliarden Euro. Organisch entspricht dies einem Umsatzwachstum von 3,7 Prozent. Damit liegt Gea am oberen Ende der eigenen Guidance. Für das laufende Jahr 2026 erwartet das Unternehmen erneut ein organisches Umsatzwachstum von mehr als fünf Prozent. Auch die Ertragskennzahlen entwickeln sich positiv. Das vorläufige Ebitda vor Restrukturierungsaufwand steigt auf 907 Millionen Euro nach 837 Millionen Euro im Vorjahr. Den vollständigen Geschäftsbericht will das Unternehmen am 09. März 2026 veröffentlichen.

Gea erreicht kontinuierliches Wachstum über mehrere Jahre

Gea blickt auf eine mehrjährige Trendwende zurück: In den vergangenen vier Jahren wurde der organische Auftragseingang durchschnittlich um 5,5 Prozent pro Jahr gesteigert. Parallel dazu wuchs der organische Umsatz durchschnittlich um 6,2 Prozent. Zum Erfolg und zu den Perspektiven sagt CEO Stefan Klebert: „Der erneut starke Auftragseingang untermauert unser Ziel, im Rahmen der ,Mission 30' ein organisches Umsatzwachstum von mindestens fünf Prozent pro Jahr zu erreichen. Gleichzeitig setzen wir unsere jährlichen Margensteigerungen kontinuierlich fort.“

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