Gesellschaft bringt Kompetenzen aus den Chemieparks Marl und Wesseling zusammen
Syneqt: Evonik schafft neue Infrastruktur‑Einheit für die Prozessindustrie
Dienstag, 20. Januar 2026
| Redaktion
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(v. l. n. r.): Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, traf sich mit der Syneqt-Geschäftsführung, bestehend aus Andreas Orwat, Thomas Basten (Sprecher) und Daniel Brünink, im Chemiepark Marl
(v. l. n. r.): Thomas Wessel, Personalvorstand und Arbeitsdirektor von Evonik, traf sich mit der Syneqt-Geschäftsführung, bestehend aus Andreas Orwat, Thomas Basten (Sprecher) und Daniel Brünink, im Chemiepark Marl, Bild: Evonik

Evonik hat seine infrastrukturellen Serviceaktivitäten neu geordnet und mit der Syneqt GmbH eine eigenständige Tochtergesellschaft gegründet. Diese bündelt ab Jahresbeginn die bisherigen Infrastruktur‑Einheiten der Evonik‑Standorte in Marl und Wesseling und übernimmt deren gesamtes Dienstleistungsportfolio. Mit rund 3.500 Mitarbeitenden und einem Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro startet Syneqt als einer der größten Anbieter infrastruktureller Services in der Prozessindustrie Nordrhein‑Westfalens und gehört auch bundesweit zu den führenden Dienstleistern dieses Bereichs. Die Ausgründung soll nicht nur die operative Schlagkraft erhöhen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit und Marktpräsenz im Umfeld anspruchsvoller Infrastrukturdienstleistungen stärken.

Syneqt bietet breites Leistungsangebot für industrielle Infrastruktur

Syneqt deckt ein umfassendes Spektrum an Dienstleistungen ab, die für Betreiber industrieller Anlagen zentral sind. Dazu zählen unter anderem:

  • Technische Service‑ und Instandhaltungsleistungen
  • Energie‑ und Versorgungsmanagement
  • Planung, Bau und Betrieb von Pipelines
  • Gebäude‑ und Anlagenmanagement
  • Entsorgung und Logistikdienste
  • Hafenbetrieb und interne Transportprozesse
  • Werksicherheit, Werkfeuerwehr und Sicherheitsdienste
  • Catering‑ und Kantinenservice

Durch diese Vielfalt kann Syneqt Betreiber industrieller Anlagen unterstützen, Abläufe zu optimieren und Infrastrukturen effizient zu betreiben.

Synergien und Wettbewerbsvorteile aus der Evonik‑Zusammenführung

„Mit Syneqt schaffen wir eine starke, auf Infrastruktur‑Dienstleistungen fokussierte Einheit, die die bisherigen Leistungen an beiden Standorten gemeinsam weiterentwickelt und effektiv im Wettbewerb positioniert“, sagt Thomas Wessel, Vorstand bei Evonik und verantwortlich für das Segment Infrastructure. Die gebündelte Organisation soll Synergieeffekte heben, Doppelstrukturen vermeiden und die Servicequalität für Kunden verbessern. Die Zusammenführung ermöglicht es Syneqt, Dienstleistungen zentral bereitzustellen und durch standardisierte Prozesse Effizienzpotenziale zu nutzen, die zuvor schwerer realisierbar waren.

Zukunftsausrichtung: Flexibilität und Nachhaltigkeit im Fokus

Syneqt zielt darauf ab, die Standorte Marl und Wesseling langfristig zu flexiblen und klimafreundlichen Industrieökosystemen weiterzuentwickeln. Dabei stehen ökologische wie organisatorische Aspekte im Blickfeld, um den steigenden Anforderungen der Prozessindustrie gerecht zu werden.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaft von Evonik agiert Syneqt derzeit im Konzernverbund. Perspektivisch ist ein Einstieg externer Investoren denkbar, um zusätzliche Wachstumsimpulse zu setzen und das Dienstleistungsspektrum weiter auszubauen. Mit gebündelter Erfahrung und klarer strategischer Ausrichtung positioniert sich Syneqt als verlässlicher Partner für infrastrukturelle Dienstleistungen in der industriellen Wertschöpfung.

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