Internationaler Start-up-Wettbewerb mit bis zu 15.000 Euro Preisgeld
ISC3 Innovation Challenge 2026 fördert zukunftsfähige Chemie für nachhaltige Elektronik
Montag, 19. Januar 2026
| Redaktion
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Innovationen im Bereich der nachhaltigen Chemie für Elektronik werden für die ISC3 Innovation Challenge 2025 gesucht
Innovationen im Bereich der nachhaltigen Chemie für Elektronik werden für die ISC3 Innovation Challenge 2025 gesucht, Bild: ISC3

Das International Sustainable Chemistry Collaborative Centre, kurz „ISC3" hat die Innovation Challenge 2026 gestartet. Der internationale Wettbewerb richtet sich an Start-ups, Forscher und Unternehmer, die neuartige Konzepte für mehr Nachhaltigkeit in der Elektronikbranche entwickeln. Die aktuelle Ausschreibung steht unter dem Motto „Nachhaltige Chemie und Elektronik“. Bewerbungen sind bis zum 04. Mai 2026 möglich.

„ISC3" fördert Neuentwicklungen mit Wirkung

Die ausgewählten Projekte erhalten individuelle Unterstützung über den Global Start-up Service des ISC3, darunter Pitch-Trainings, erhöhte Sichtbarkeit und Zugang zu einem internationalen Branchennetzwerk. Zusätzlich vergibt das „ISC3" Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro für die beste Innovation sowie zwei Sonderpreise zu je 5.000 Euro für besondere gesellschaftliche oder ökologische Wirkung.

„Elektronik ist für das moderne Leben unverzichtbar, stellt aber auch dringende Herausforderungen an die Nachhaltigkeit. Mit dem Thema der diesjährigen Innovation Challenge möchte das ,ISC3' chemiegetriebene Innovationen vorantreiben, die sichere, saubere, kreislauffähige und sozial verantwortliche Elektronikprodukte und Wertschöpfungsketten ermöglichen”, erklärt Dr. Alexis Bazzanella, Direktor des „ISC3" Innovation Hub.

Themenschwerpunkte der „ISC3" Innovation Challenge 2026

Gesucht werden Ideen und Technologien aus dem Bereich der Nachhaltigen Chemie, die sich auf folgende Themenfelder beziehen:

  • Ökodesign und Produktlebenszyklus: Konzepte für reparierbare, langlebige und recyclingfähige Elektronikkomponenten
  • Ressourcenschonung: Nutzung alternativer, nicht-toxischer Materialien und Reduktion kritischer Rohstoffe
  • Energie- und abfallarme Produktion: Nachhaltige Herstellungsverfahren und soziale Verantwortung in Lieferketten
  • Recycling und Wiederverwertung: Chemische Verfahren zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe aus Altgeräten
  • Materialinnovation: Entwicklung neuer, biologisch abbaubarer Werkstoffe für elektronische Anwendungen
  • Zukunftstechnologien: Lösungen für nachhaltige Energieumwandlung, organische Elektronik oder Photonik

Bekanntgabe der Finalisten 

Die Challenge legt besonderen Wert auf Diversität: Bewerbungen von frauengeführten Teams sowie aus strukturschwachen Regionen sind ausdrücklich erwünscht. Die Finalisten werden Ende Juni 2026 bekannt gegeben. Weitere Informationen zum Finale und zur Preisverleihung folgen zeitnah.

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