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Anwendungen in der Chemieindustrie
Homogenisatoren für kleine und mittlere Produktionskapazitäten
Dienstag, 16. Juni 2026
| Redaktion
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Die neue Serie der GEA KOB-Homogenisatoren umfasst vier Modelle mit einem Druck von bis zu 400 bar und einer Durchsatzleistung von 700 bis 18.000 Liter pro Stunde
Die neue Serie der Homogenisatoren umfasst vier Modelle mit einem Druck von bis zu 400 bar und einer Durchsatzleistung von 700 bis 18.000 Liter pro Stunde, Bild: Gea

Gea hat mit der Produktfamilie „KOB“ eine neue Serie von Hochdruckhomogenisatoren vorgestellt. Die Baureihe richtet sich an Betreiber kleiner und mittelgroßer Produktionsanlagen und deckt Leistungen bis 400 bar ab. Mit den Modellen „KOB 11“, „KOB 22“, „KOB 45“ und „KOB 90“ will das Unternehmen eine wirtschaftliche Lösung für Anwendungen in der Lebensmittel-, Getränke-, Chemie- sowie Kosmetikindustrie anbieten. Die Homogenisatoren eignen sich zudem für die Beschickung von Sprühtrocknern.

Homogenisatoren für unterschiedliche Prozessanforderungen

Die neuen Homogenisatoren basieren auf einer Hochdruckkonstruktion für Betriebsdrücke bis 400 bar. Damit sollen auch mittelviskose und abrasive Produkte zuverlässig verarbeitet werden können. Für anspruchsvolle Anwendungen stehen leistungsstärkere Homogenisierventile sowie verschleißfeste Werkstoffe zur Verfügung, die die Standzeiten der Komponenten erhöhen. In der Standardausführung setzt Gea auf wirtschaftliche und verschleißresistente Komponenten für weniger abrasive Produkte. Anwender können die Ausstattung damit an die jeweiligen Prozessanforderungen anpassen.

Kompakte Homogenisatoren senken Betriebsaufwand

Die KOB-Serie wurde für Anwendungen mit begrenztem Platzangebot entwickelt. Grundlage ist ein optimiertes Kurbelgehäuse- und Getriebekonzept, das eine hohe mechanische Effizienz bei geringer Wärme-, Geräusch- und Vibrationsentwicklung ermöglichen soll. Da weder eine Ölkühlung noch eine Zwangsbelüftung erforderlich sind, reduziert sich der Bedarf an zusätzlichen Aggregaten. Dies wirkt sich sowohl auf den Installationsaufwand als auch auf Energieverbrauch und Betriebskosten aus. Ein neu entwickelter Maschinenrahmen sowie eine optimierte Verkleidung tragen zusätzlich zu einer hohen Langzeitstabilität bei. Darüber hinaus sollen Pumpventile in Tellerbauweise die Strömungsführung verbessern, Kavitation reduzieren und die Prozessstabilität erhöhen.

Hygienisches Design für die Chemie- und Lebensmittelproduktion

Alle Modelle der Serie sind CIP- und SIP-fähig und können entsprechend den Anforderungen der 3-A-Hygienestandards ausgeführt werden. Dämpfbare Sterilkammern mit vollem Hub unterstützen eine aseptische Produkthandhabung. Zur Prozessüberwachung stehen verschiedene Mess- und Überwachungsfunktionen zur Verfügung. Dazu gehören ein Manometer für die zweite Homogenisierstufe sowie Druckmessumformer an beiden Homogenisierstufen und am Produktauslass. Die Homogenisatoren eignen sich für Milchprodukte, Getränke, pflanzenbasierte Formulierungen sowie ausgewählte Anwendungen in der Chemieindustrie.

Modulare Automatisierung vereinfacht die Integration

Die „KOB“-Serie unterstützt unterschiedliche Automatisierungsgrade. Das Spektrum reicht von einfachen Motorstarter-Lösungen bis hin zu SPS- und HMI-Steuerungen. Über entsprechende Schnittstellen lassen sich die Anlagen in Scada-Systeme und übergeordnete Steuerungsebenen integrieren. Der modulare Aufbau soll kurze Installationszeiten ermöglichen und die Nachrüstung in bestehenden Produktionslinien vereinfachen. Dadurch eignen sich die Homogenisatoren sowohl für Neuinstallationen als auch für den Austausch bestehender Anlagen. Mit der neuen Serie erweitert Gea sein Portfolio um Homogenisatoren für kleinere und mittlere Produktionskapazitäten, die auf einen wirtschaftlichen Betrieb, kompakte Bauformen und flexible Integrationsmöglichkeiten ausgelegt sind.

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