Mit der Eröffnung seines neuen Zentrums für Innovation und Anwendung (InA) im Industriepark Höchst baut Susonity seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Europa aus. Das Unternehmen bündelt dort erstmals seine deutschen Forschungs- und Anwendungsteams unter einem Dach. Ziel ist es, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und Kunden bei der Einführung neuer Materialien und Formulierungen noch enger zu begleiten. Gleichzeitig setzt Susonity mit dem neuen Zentrum ein klares Bekenntnis zum Forschungs- und Industriestandort Deutschland.
Das neue Zentrum stärkt Susonity in Europa
Das Frankfurter Zentrum ist Teil eines weltweiten Netzwerks mit weiteren Standorten in den USA, Japan und China. Insgesamt arbeiten rund 130 Spezialisten in den Bereichen Forschung, Produktentwicklung und Anwendungstechnik zusammen. Das europäische Zentrum übernimmt dabei eine zentrale Rolle für die Entwicklung neuer Effektpigmente, Funktionsmaterialien und kosmetischer Wirkstoffe. Die Teams unterstützen Kunden aus unterschiedlichen Branchen, darunter Lacke und Farben, Kunststoffe, Druckfarben, Kosmetik, Körperpflege sowie Lebensmittel- und Pharmaanwendungen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung und Anwendung lassen sich neue Produkte schneller entwickeln und an konkrete Anforderungen anpassen.
Forschung und Anwendung arbeiten künftig unter einem Dach
Mit dem Umzug in den Industriepark Höchst hat Susonity seine bislang auf mehrere Gebäude verteilten deutschen InA-Bereiche an einem Standort zusammengeführt. Forschung und Entwicklung, Anwendungstechnik für Kosmetik und Lebensmittel sowie die Bereiche Coatings, Kunststoffe und Druck arbeiten nun Tür an Tür. Auch das Innovationsmanagement ist in das neue Gebäude integriert. Die räumliche Nähe vereinfacht den fachlichen Austausch und verkürzt Abstimmungsprozesse. Gleichzeitig profitieren Kunden davon, dass technische Fragestellungen schneller beantwortet und Entwicklungsprojekte effizienter begleitet werden können.
„Mit dem neuen InA Zentrum in Frankfurt Höchst bringen wir unsere Labore, unsere Anwendungskompetenz und unsere Forschungsarbeit an einem Ort zusammen. Das beschleunigt Zusammenarbeit, verkürzt Abstimmungen und macht es für unsere Kunden leichter, ihre Ideen schneller und sicherer in die Anwendung zu bringen. Dass wir diesen Schritt jetzt abgeschlossen haben, ist ein starkes Signal, für unser Team, für den Standort und für die langfristige Innovationsarbeit von Susonity in Deutschland“, erklärt Carsten Plüg, Head of Innovation and Application bei Susonity.
Umzug verlangte präzise Planung bei Susonity
Die Verlagerung der Forschungs- und Anwendungstechnik stellte das Unternehmen vor erhebliche logistische Herausforderungen. Hoch spezialisierte Anlagen wie Druckmaschinen, Kunststoffextruder, Spritzgießmaschinen, Sprühkabinen und ein Oberflächenscanner mussten transportiert, neu installiert und wieder in Betrieb genommen werden. Gleichzeitig durfte die laufende Kundenunterstützung nicht unterbrochen werden. Wie anspruchsvoll das Projekt war, zeigt ein Detail: Der Oberflächenscanner passte mit lediglich einem halben Zentimeter Spielraum in den Aufzug des neuen Gebäudes. Insgesamt wurden rund zwölf Container sowie mehr als 400 Umzugskartons pro Abteilung bewegt. In einzelnen Bereichen nutzte Susonity den Standortwechsel zudem, um neue Labor- und Anlagentechnik zu installieren.
Industriepark Höchst bietet richtige Bedingungen für Innovation
Mit dem neuen Zentrum profitiert Susonity von einem der größten Forschungs- und Produktionsstandorte der Chemie- und Pharmaindustrie in Europa. Im Industriepark Höchst sind mehr als 90 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten angesiedelt. Die vorhandene Forschungsinfrastruktur und das industrielle Umfeld bieten gute Voraussetzungen für den Austausch mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. „Wir freuen uns, Susonity mit seinem Zentrum für Innovation und Anwendung im Industriepark Höchst willkommen zu heißen. Die Ansiedlung an unserem Standort unterstreicht dessen Attraktivität als eines der führenden Innovations- und Chemiezentren Europas. Mit unserer Expertise im Genehmigungsmanagement sowie in Planung und Umbau können wir passgenaue Labor- und Forschungsinfrastrukturen schaffen, die optimal auf die Anforderungen unserer Kunden zugeschnitten sind“, sagt Dr. Alexander Wagner, Geschäftsführer von Infraserv Höchst.
Susonity setzt langfristig auf den Forschungsstandort Deutschland
Mit dem neuen Zentrum verfolgt Susonity das Ziel, seine Innovationsaktivitäten dauerhaft in Deutschland zu stärken. Rund 80 Mitarbeitende arbeiten künftig am Standort Frankfurt. Von dort aus werden Entwicklungsprojekte für Kunden in Europa und darüber hinaus begleitet. Die Bündelung von Forschung, Anwendungstechnik und Innovationsmanagement schafft dafür kurze Wege und erleichtert die Zusammenarbeit über verschiedene Fachbereiche hinweg. Gleichzeitig unterstreicht die Investition die Bedeutung des Industrieparks Höchst als Standort für industrielle Forschung und Entwicklung.