Bodo Möller Chemie vertreibt ab sofort Original Ureol Werkstoff für Modell-, Vorrichtungs- und Werkzeugbauer
Mittwoch, 18. April 2018
| Redaktion
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CEO Frank Haug
CEO Frank Haug, Bild: Bodo Möller Chemie

Darauf haben Modell-, Vorrichtungs- und Werkzeugbauer gewartet: Der Werkstoff Ureol ist zurück und wird ab sofort von der Bodo Möller Chemie GmbH vertrieben. Die aus einem mit Füllstoffen gesättigten Polyurethan- und Epoxidharz bestehenden Modellbauplatten und -blöcke gelten als besonders beliebte Werkstoffe im industriellen Urmodellbau. Seinen guten Ruf verdankt Ureol nicht allein seiner exzellenten Bearbeitbarkeit, sondern auch dem Umstand, dass es sich problemlos mit nahezu sämtlichen gängigen Lacken und Spachtelmassen verträgt. Darüber hinaus wird Ureol für seine mechanischen Eigenschaften geschätzt, insbesondere für die gute Zerspanbarkeit bei geringer Staubentwicklung und die Verzugsfreiheit. Es eignet sich somit für alle denkbaren Industriemodelle sowie den maßgenauen Prototypen- und Formenbau, von der Tiefzieh- bis zur Spritzgussform.

Unter ihrer originalen Bezeichnung waren die beliebten „echten“ Ureol-Platten und -Blöcke zuletzt nicht mehr erhältlich gewesen. Bodo Möller Chemie hat sich nun die Rechte gesichert, „Ureol Modellbauplatten“ in der altbekannten Qualität zu vertreiben. „Wir wussten aus vielen Gesprächen, dass Modellbauer nur darauf gewartet haben, wieder mit Original-Ureol-Platten arbeiten zu können“, erklärt Bodo Möller Chemie CEO Frank Haug. „Dementsprechend sind wir sehr froh, dass wir diese Nachfrage ab sofort in vollem Umfang bedienen können.“

Im Kontext kürzer werdender Produktlebenszyklen arbeiten Werkzeugbauingenieure daran, auch die Durchlaufzeiten im Werkzeugbauprozess kontinuierlich zu reduzieren. Die Effizienz in der Werkzeugkonstruktion hat damit eine neue Bedeutung gewonnen – und damit auch jede Lösung, die geeignet ist, den Werkzeugbau zu unterstützen. Die Ciba-Geigy Corporation hatte 1974 unter der Bezeichnung Ureol die Modellbauplatte erstmals zum Patent angemeldet. Damit stand dem Modell-, Vorrichtungs- und Werkzeugbau ein neuer Werkstoff zur Verfügung, der alle erwünschten Eigenschaften in sich vereinte, leicht verfügbar und unkompliziert zu bearbeiten war. Seit Beginn der 1980er-Jahre ist die Polyurethan-Modellbauplatte im Modell- und Formenbau etabliert.

Unter der reaktivierten Eigenmarke Ureol bietet Bodo Möller Chemie neben den Modellbauplatten und -blöcken auch in Farbe, Dichte, Härte, Temperaturausdehnungskoeffizienten und Glasübergangspunkt abgestimmte Materialien für Bearbeitung und Zusammenbau der Teile, insbesondere Klebstoffe an. „Unsere erfahrene Mannschaft ist mit dem Werkstoff, seinen Eigenschaften und Möglichkeiten sowie sämtlichen Stoffen und Werkzeugen, mit denen er bearbeitet wird, bestens vertraut, sodass wir aus dem Stand Top-Qualität bei einem Top-Preis-Leistungsverhältnis garantieren können“, sagt Frank Haug. Bodo Möller Chemie könne damit auch im Segment der Verbund- bzw. Kompositwerkstoffe ein attraktives „Vollsortiment aus einer Hand“ (One-Stop-Shopping) anbieten. „Mit seinem Portfolio ist Bodo Möller Chemie sogar Marktführer, weil wir auch alle renommierten Top-Marken wie Huntsman, Dow-Dupont, Elkem und Sigmatex im Sortiment haben.“

Das Ziel, Komplettanbieter in den Bereichen Laminierharze, Verguss- und Blockmaterialien sowie Modellbaupasten auf globaler Ebene zu sein, darf damit als erreicht gelten. „Als international tätige Experten und systemische Lösungsanbieter stellen wir unseren Kunden, die von den globalen Vertriebsstrukturen erheblich profitieren können, maximale Technik-, Anwendungs- und Beratungskompetenz zur Verfügung“, so Frank Haug.
 

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